Schützenbruderschaft St. Michael

Foto: hillensberg.de
"Frank Kok ist neuer Schützenkönig"
Hillensberg hat einen neuen König: mit den 137. Schuss holte Frank Kok (4.v.l.) beim traditionellen Vogelschuss der St. Michael Schützenbruderschaft den Vogel von der Stange. Zu den ersten Gratulanten gehörte der amtierende König Franz-Jozef Peters (2.v.l.). Zum Erinnerungsfoto stellten sich außerdem noch Hauptmann Josef Wellens, die Adjudanten Herbert Offermanns und Ralf Peters sowie Schützenpräsident Robert Jütten (v.l.n.r.) für unsrene Fotografen auf. Der Vogelschuss fand im Rahmen eines gut besuchten Familientages bei Kaffee und Kuchen statt. Frank Kok wird die Bruderschaft erstmals als König auf der St. Michaelskirmes am 1. Wochenende im Oktober repräsentieren.
„Was sollte ich bei einem Schützenfestbesuch beachten...”
St. Michael Hillensberg
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Wertvolle Geschichte. Als Pfarre und Mutterkirche wird Hillensberg erst im 16. Jahrhundert urkundig bestätigt. Das Alter der Kirchejedoch bezeugt eine christliche Gemeinde hier schon im 1. Jahrtausend. Im 16. Jahr-hundert waren mehrfach Stiftsherren von Aldeneyk Pfarrer, so 1536-59 der Kanoniker This van Byngenroedt, für den seit 1537 Franz von Leyden als Vizekurat Dienst tat. Die Kollatur hatten die Höfe zu Hillensberg und in den Päpstlichen Monaten der Jülicher Herzog. Hillensberg war Pfarre im Landkapital (Dekanat) Susteren, Archidiakonat Kempenlandder Diözese Lüttich. Nachdem unser Land im Frieden von Campo Formio 1797 und Luneville 1801 an Frankreich abgetreten war, wurde das Bistum Aachen errichtet und Bischof Mark Anton Berdolet teilte Hillensberg dem Kanton Sittard zu; 1822 kam dieser an das Erzbistum Köln. |
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Bei der Neuorganisation wurde Hillensberg Pfarre im Dekanat Heinsberg bis zum 18. Januar 1925, als das Dekanat Gangelt gebildet wurde. Am 30. Oktober 1872 wurde hier Martin Meulenberg SMM geboren, erster Bischof (Apostolischer Vikar) ) (1929-1941) in Reykjavik, Island nach der Reformation.
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Im 10./11 Jahrhundert wurde eine Saalkirche gebaut in Kiesel und Mergelstein. 1687 wurde die Westwand mit Backstein verkleidet, in der Zeit des Pfarrer Johann Sebastian Cronenberg.1713 ließ er den rechteckigen Chor abbrechen und die Kirche um zwei weitere Fensterachsen verlängern. 1812 setzte man die Kirche instand, wobei sie auch erweitert wurde. 1840 wurde an der Nordseite eine Sakristei angebaut und ein flaches Holztonnengewölbe eingezogen1992 erfolgte die Überarbeitung des Innenraums und die Umgestaltung des Altarraums unter der Leitung von Architekt Ludwig Rongen. |